gedichte-zum-trost

 

Zerstört

Meine Seele brennt.
Mein Herz schon lange verglüht.
Meine Sehnsucht verbrannt.
Gehirn in Flammen gesteckt.
Angezündet durch Liebe.
Erst zärtlich.
leidenschaftlich.
In meinem Herzen ein Feuer entfacht.
Erst Eis zum Schmelzen gebracht.
Mich innerlich gewärmt.
Mich dann schwitzen lassen.
Innerlich verbrannt.
Nun ist nur noch meine Seele da.
Aber auch sie steht schon in Flammen.
Loderndes Feuer.
Es brennt und zehrt.
Die Seele schmilzt.
Langsam zerfließt sie.
Wird elendlich gequält.
Bis sie nicht mehr ist.
Das Feuer erloschen.
Deine Liebe hat mich umgebracht.




Erloschen

Erloschene Flammen.
Ich stehe vor Trümmern.
Glas überall.
Zerbrochen, zersplittert, geborsten.
Die Reste von uns beiden.
Am Boden, zerstört.
Unsere Liebe einfach weg.
Alles, Vertrautheit, Liebe,
Zuneigung, Zärtlichkeit.
Alles zerronnen.
So schnell die Liebe kam,
so schön sie uns aufgenommen hatte.
So schnell verließ sie uns,
so furchtbar verstieß sie uns.
Unser Feuer der Liebe.
Erloschen




Die Flamme

Die Flamme
wird größer,
wird heißer.
Die lodernde Flamme
fängt an zu brennen,
fängt an zu quälen.
Die züngelnde Flamme
schmilzt,
zerstört.
Die grausame Flamme,
aus deiner Liebe,
aus meiner Liebe.
Die Flamme
hat uns umgebracht.




Wieder am Anfang

Erfrorener Körper,
erfrorenes Herz,
erfrorene Seele.
Zerstörte Gefühle,
zerstörte Liebe,
zerstörte Träume.
Verletztes Leben,
verletzte Hoffnung,
verletzte Psyche.
Auftauende Worte,
auftauende Gespräche,
Auftauende Gesten.
Heilende Zuneigung,
heilende Zärtlichkeit,
heilende Umarmungen.
Neues Leben,
neue Hoffnung,
neue Träume.
Geborgenheit.
Aufleben.
Lieben.
Trotzdem verboten.
Trotzdem beendet.
Wieder am Anfang.



All diese Gedichte sind Gedanken und Gefühle, die ich in der letzten Zeit hatte.
Hoffnungslos verliebt, eine Liebe, die nie eine Chance hatte, nie eine Zukunft und trotzdem von beiden Seiten gleich empfunden wurde.
Noch hält sie an. Die große Liebe.
Vielleicht haben wir beide Glück und sie wandelt sich in Freundschaft.
Vielleicht haben wir auch kein Glück.
Das liegt alleine in der Zukunft verborgen.

Gottesgleich und glücklich
muß die sein, die dir gegenüber sitzt.
nein, sie muß selbst die Götter übertreffen,
wenn sie deine Stimme hören
und dich sehen kann.
Dein sanftes, leises Lachen
raubt mir die Sinne
und läßt mich weder rasten noch ruhen.
Schier quälst du mich damit.
Wieviel ich dir doch sagen möchte,
wenn ich alleine an dich denke.
Siehst Du mich mit deinem zärtlichen Blick an,
mit samtenen Augen und süßester Stimme
stehst du vor mir und fesselst mich.
Meine Zunge liegt in Ketten,
all meine Worte, meine Gefühle
sind versklavt, wenn ich dein Antlitz erblicke.
Dumpf, plump, stumm stehe ich vor dir.
Deine Augen durchdringen mich
und ich habe das Gefühl,
du wüßtest durch einen Blick schon alles,
ohne daß ich es nur erwähnt.
Mein Inneres steckst du in Flammen,
entzündest es durch einen kurzen Blick.
Entfachst ein warmes Feuer in mir,
das mich vollkommen zerfließen läßt.
Deine Stimme, so süßlich und sanft
bringt meine Ohren zum Klingen.
Deine Augen gleichen Lichtern,
gleichen den strahlenden Sternen
in der lauen Sommernacht.
hell wie die Nacht blicken sie mich an.
Lassen mein Herz erleuchten
und sind ein neuer Funke für mein schon brennendes Inneres.
Doch meine Liebe zu dir
läßt mich nicht atmen.
Ist so viel stärker,
läßt mich nicht leben.
Das wärmende, liebliche Feuer
bringt mich um.
Verbrennt mich innerlich.
Meine gefesselte zunge hilft ihm dabei,
denn sie läßt dich an diesem Feuer nicht teilhaben.
Oh, mein Geliebter,
willst du mich umbringen?
Oder ist es die Liebe,
die grausam mich in ihren Fängen hält.
nicht atmen, nicht leben läßt:
Mich tötet!


 

 
     

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