hoffnung

Der Mond über die Hoffnung und die Liebe:

Das Wesen wirkte bedrückt.
"Liebe weise Frau", sprach es, "ich habe nun soviel von Dir über die Welt gelernt, und doch glaube ich, daß ich noch nicht alles weiß."

Die Weise wußte, daß es nun soweit sein würde.

"Also, nun sag mir, was es mit der Hoffnung und der Liebe auf sich hat."

"Mein geliebtes Wesen. Endlich fragst Du mich. Denn dieses Wissen ist das wertvollste Geschenk, das ich Dir geben kann. Liebe und Hoffnung, so wirst Du bald erkennen, sind unser Elixier, der Stoff, der das Leben macht. Wenn Du den Mond am Himmel siehst, dann weißt Du was Liebe ist. Und wenn die Sonne hinter den Hügeln aufgeht, dann siehst Du die Hoffnung."

"Das verstehe ich nicht", seufzte das Wesen und begann zu weinen.

"Weine nicht, denn mehr kann ich Dir nicht sagen. Dieses letzte, höchste Wissen mußt Du für Dich selber entdecken."

"Aber wie, weise Frau", wollte das Wesen wissen.

"Höre, was ich Dir sage. Sieben werden es sein, und sieben Stunden wird es dauern, und sieben mal grausamer sein als alles, was Du bisher kanntest. Du wirst sehen, wie viel Du aushalten kannst, wirst eine Kraft an Dir entdecken, die Du nie zuvor gefühlt hast. Es wird sehr wehtun, aber die Schmerzen werden nur Deinen Körper verletzen. Deine Seele jedoch wird in einem Rausch aus Hoffnung und Liebe in den Himmel steigen, und wenn sie, nach unendlich langer Zeit, wieder zu Dir zurückkehrt, wirst Du wissen, was Hoffnung und was Liebe ist."

"Gut", sagte das Wesen, "dann laßt uns beginnen."

 

 

 

Hoffnung

Wo bist du
Du die mich liebt
Du die mir Vertrauen schenkt
Du die mir die Hände reicht
Für eine Ewigkeit
Warst du schon da
Und ich war blind?
Hoffnung das es dich gibt
Du die mir sagt es ist noch nicht zu spät
Du die meine Liebe pflegt
Voller Ehrlichkeit und Achtung
Will ich dich lieben

 
     

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